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Opern-Abo 2017/18Keine Buchungsoption

Fünf Fahrten zu den Opernaufführungen in Freiburg bietet die VHS Rottweil im Abonnement für die Saison 2017/18 an. Für die Fahrt nach Freiburg ist eine Omnibusfahrt vorgesehen, die möglichst zeitnah zum Vorstellungsbeginn in Freiburg eintreffen soll. Für die Rückfahrt direkt nach Aufführungsende ist eine Bewirtung aus der Bordbar des Busses vorgesehen. Dies bedeutet Abfahrt um 17 Uhr an der Groß’schen Wiese und Rückkehr gegen Mitternacht. Folgende Stücke sind vorgesehen:

10.11.2017; 19:30 Uhr Crudeland - Schauspiel von Mpumelelo Paul Grootboom
Der südafrikanische Autor und Regisseur Mpumelelo Paul Grootboom nimmt in seinem neuen Stück Crudeland den Fall des Schriftstellers und Menschenrechtsaktivisten Ken Saro Wiwa zum Ausgangspunkt für einen packenden Politthriller. Die Verstrickung multinationaler Ölkonzerne in Geschäfte mit einer korrupten Diktatur, die Ausbeutung und Zerstörung des Niger-Deltas durch die Ölförderung bilden den Hintergrund einer Geschichte im fiktiven afrikanischen Staat Bamandu. Grootboom verwebt in seinem Stück zwei Handlungsstränge: Den einen bildet der gewaltlose Kampf des Menschenrechtsaktivisten Katanga gegen die Ölgesellschaft Euro Oil und die Militärjunta. lm Zentrum des zweiten Handlungsstrangs steht das Schicksal einiger Arbeiter von Euro Oil, die von Rebellen gewaltsam entführt worden sind. Unter diesen befindet sich die Zwillingsschwester von Sally Kirkwood, einer jungen Britin. Als eine friedliche Lösung der Geiselkrise nicht in Sicht ist, beschließt sie, auf eigene Faust nach Bamandu zu kommen, um die Befreiung ihrer Schwester auszuhandeln. Es gelingt ihr, Katanga als Vermittler für die Gespräche mit den Rebellen zu gewinnen. Doch die beiden haben übermächtige Gegenspieler, die im Verborgenen agieren. Ein scheinbar aussichtloser Kampf beginnt...

01.12.2017; 19:30 Uhr Hoffmann`s Erzählungen- Phantastische Oper von Jacques Offenbach
Im Weinkeller von Lutter & Wegner sitzt der Dichter E.T.A. Hoffmann mit seinen Saufbrüdern und erfindet, schon ordentlich angetrunken, drei fantastische Liebesabenteuer mit der Puppe Olympia, der Sängerin Antonia und der Prostituierten Giulietta. Hoffmann scheitert in den mysteriösen Mini-Dramen jedes Mal wieder an der Welt, der Liebe und an Lindorf, einem Widersacher. Gleichzeitig offenbart er uns in seinen Schauergeschichten mit skeptischem Spott das Gespenstische der Wirklichkeit. Das künstlerische Multitalent E.T.A. Hoffmann (1776- 1822) dichtete, zeichnete, komponierte, rezensierte, karikierte, liebte und zechte - nachts jedenfalls. Tagsüber war er preußischer Gerichtsrat und Kapellmeister. „Dort wo die Sprache aufhört, fängt die Musik an“, lautete sein bekanntes Credo und so scheint es, als hätte Jacques Offenbach, der berühmte „Operettenkönig“ von Paris, E. T. A. Hoffmann nicht nur als Dichter, sondern vor allem als Musiker fortgeschrieben, als er ihn zur Hauptfigur seiner letzten und einzig ernsten Oper machte. Funkelnd, musizierfreudig, empfindsam, dramatisch und von feiner Ironie ist die Musik, die Offenbach in seiner Todesstunde - er verstarb noch vor der Uraufführung 1881 –für seinen Hoffmann schrieb.

23.02.2018; 19:30 Uhr Ein Sommernachtstraum - Schauspiel von William Shakespeare
Hermia liebt Lysander, doch ihr Vater hat für sie Demetrius als Gatten bestimmt. Der ist aber bereits mit Helena verlobt, würde diese jedoch liebend gern gegen die ungleich schönere Hermia eintauschen. Von dem Gefühlschaos wenig angetan, stellt Theseus, Herzog von Athen, Hermia vor die unerfreuliche Alternative: entweder Heirat mit Demetrius oder Tod bzw. lebenslanges Kloster. Durchbrennen scheint da die einzige Lösung für das junge Liebesglück zu sein. Hermia und Lysander fliehen in den Athener Wald. In diesem Wald allerdings haben andere Mächte das Sagen: Waldgeister und Elfen. Befehligt werden sie von Oberon und Titania, die allerdings selbst gerade einigen Beziehungsstress haben. Deshalb beauftragt Oberon Puck einen Liebestrank zu beschaffen, um damit Titania wieder in die Liebesspur zu bringen und mit dessen Hilfe auch noch das Liebesknäuel unter den beiden Paaren zu entwirren. Zwischen all diesen Liebesfronten agiert noch eine Truppe Handwerker, die hier im Wald als Hochzeitsüberraschung für den Herzog ein eigenes Theaterstück einstudiert. Für den leidenschaftlichen Verwirrungsstifter Puck aber sind das eindeutig zu viele Optionen. Und so verschwimmen die Grenzen zwischen Menschen, Tieren und phantastischen Wesen. Verlangen und Lust gewinnen die Oberhand und plötzlich wird aus immerwährender Liebe abgrundtiefer Hass, um am Ende wieder wahre Liebe zu werden.

06.04.2018; 19:30 Uhr Love Life - Vaudeville von Kurt Weill & Alan Jay Lerner
Ist die Ehe von Sam und Susan Cooper noch zu retten? Er hängt in der Luft, sie ist in zwei Hälften zerteilt. Buchstäblich. Wann waren sie eigentlich wirklich glücklich miteinander? Vor 50 Jahren? Vor 100 Jahren? Vor 150 Jahren: als sie mit ihren beiden Kindern in eine heile Kleinstadtwelt zogen und Sam seinen eigenen Möbelladen eröffnete. Aber was ist seither schief gelaufen? Was macht sie unglücklich? Und was können sie tun? Love Life erzählt anhand der Geschichte des nie älter werdenden Ehepaares Sam und Susan Cooper zugleich die Geschichte gesellschaftlicher Entwicklungen in den USA: vom durch die industrielle Revolution beförderten Siegeszug des Kapitalismus, von den dadurch erzeugten beruflichen und privaten Verwerfungen, von den Ursprüngen der Frauenbewegung...lm Untertitel als „Vaudevile”, also als Varieté bezeichnet, kontrastieren und kommentieren bissig-ironische Shownummern die Szenen einer Ehe. Kaum zu glauben, dass ein Werk von Kurt Weill erst 2017 seine deutsche Erstaufführung erlebt. ln der Weimarer Republik hatte Kurt Weill zusammen mit Bertolt Brecht das unterhaltende Musiktheater revolutioniert. Nach seiner Emigration in die USA wurde er ein erfolgreicher Musicalkomponisten. Für Love Life schuf er eine brillante Synthese aus opulenten Broadwayklängen und scharfsinniger brechtscher Dramaturgie. Seine vielfarbige, reiche Musik geht vom Madrigal über die Operette und einem Barbershop-Quartett bis zur klassischen Weill-Ballade.

18.05.2018; 19:30 Uhr Angels in America- Oper von Peter Eötvös
Gott ist männlich und abwesend. Vertrieben von den Menschen und enttäuscht von den Engeln hat er sich davon gemacht. Mit dieser Erklärung bricht plötzlich ein Engel durch die Decke eines Krankenhauszimmers und begründet dem jungen Prior Walter so die desolate Situation der amerikanischen Gesellschaft in den 80er Jahren und die Tragik seines persönlichen Schicksals, denn Prior hat Aids und nicht mehr lange zu leben. Tony Kushners monu-mentales Drama gehört zu den wichtigsten dramatischen Werken der amerikanischen Literatur des 20. Jahrhunderts. Mit Trotz und Humor kämpft dort ein vielschichtiges Figurengeflecht ums Überleben. Jeder auf seine Weise und mit seinen Mitteln: Menschen im Ausnahmezustand, zurückgeworfen auf die fundamentalen Fragen ihrer Identität. Denn auch die Engel wissen keinen Rat. Sie sind selbst auf der Suche nach einem Propheten und haben Prior dazu auserwählt. Wirklichkeit und Vision gehen in Kushners Stück nahtlos ineinander über. Gerade diese Vermischung war es, die den ungarischen Komponisten Peter Eötvös besonders faszinierte. Für seine 2004 in Paris uraufgeführte Oper Angels in America machte er sich auf die Suche nach einer Broadway-Ästhetik und entwarf eine akustisch feine In-szenierung. Ähnlich wie Kushner und Eötvös geht es dem Schauspiel- und Opernregisseur Ingo Kerkhof darum, dass die Figuren uns nah kommen, uns unmittelbar und menschlich begegnen. Und so lehnt Prior Walter die Berufung zum Propheten bei den Engeln ab und kehrt zurück auf die Welt, denn es gibt noch viel zu tun – und viel zu leben.


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