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"Heldengedenken" und Demokratie: Die Anfänge der Weimarer Republik in RottweilKeine Buchungsoption

Angesichts der militärisch aussichtslosen Lage forderte die Heeresleitung Ende September 1918 einen sofortigen Waffenstillstand. Bis dahin hatten 17 Millionen Menschen kriegsbedingt ihr Leben verloren. Für die zivile und militärische Katastrophe wollten die Generäle die Verantwortung aber nicht übernehmen. Stattdessen wurde der Mythos von den “im Felde unbesiegten” deutschen Soldaten geschaffen, die durch Waffenstillstand und Friedensvertrag von der Politik verraten worden seien.
Die “Dolchstoßlegende” und das “Friedensdiktat” von Versailles belasteten die Weimarer Republik von Anfang an schwer. Auch in Rottweil waren die Folgen des Krieges schmerzhaft zu spüren. Die Stadt hatte über 300 gefallene Mitbürger zu beklagen. Aber die Einsicht in die Sinnlosigkeit des Krieges war auch hier bald “Heldenverehrung” und Revanchismus-Gedanken gewichen. Drückende Reparationslasten, Inflation und eine insgesamt desolate wirtschaftliche Lage bestimmten auch die Lebensverhältnisse am obersten Neckar und schufen einen Nährboden, auf dem die junge Demokratie nur schwerlich gedeihen konnte.
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